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Meditation - die Kunst der inneren Ruhe

Aktualisiert: 1. Jan.





Ich muss zugeben, am Anfang fiel es mir sehr schwer, mich hinzusetzen, den Kopf bewusst aus zu schalten und einfach nur im Hier und Jetzt zu sein. Allein das Sitzen war schon eine Qual. Im Schneidersitz? Im Fersensitz? Ohne kribbelnde Füße und Rückenschmerzen? Ähm ja. Dann juckt es noch hier, dann kribbelt etwas da, die Decke liegt nicht richtig, welches Bein beim Schneidersitz muss nach vorn, wie soll ich jetzt die Hände halten?


Ein guter Tipp ist am Anfang, sich leicht erhöht zu setzen.


Falte dir eine Decke oder nimm ein großes Kissen zum Sitzen, lehne dich an einer Wand an, oder sitz doch einfach erst einmal auf einem Stuhl oder Sessel! Du darfst auch Liegen :-D Es ist deine Praxis, du sollt etwas davon haben. Also mach es dir so bequem, wie möglich!


Die ganzen Yoga-Asanas entstanden aus genau diesem Grund!


Es wurde teilweise Stunden bis Tage meditiert, im Sitzen. Und damit die Yogis damals diese Asana - den Sitz - lange durchführen konnten, mussten sie sich etwas überlegen, um sich auf ihrem Weg zur Erleuchtung nicht mit kribbelnden Füßen plagen zu müssen. Sie mussten sich stärken, dehnen und flexibel werden. So entstanden die Yoga-Übungen.


Okay, nun schaffte ich es zu sitzen. Und nun? Was muss ich nun tun?


Am Anfang ist es eine gute Idee, mit geführten Meditationen zu starten (siehe unten). Du bekommst Impulse, kannst mit der Stimme mitgehen und wirst nicht so schnell abgelenkt. Ich persönlich finde es immer sehr wertvoll, mit einem Bodyscann und einer Atemwahrnehmung zu starten. Dein Atem verbindet deinen Geist mit deinem Körper. Wenn du abgelenkt bist, kann dein Atem dich immer wieder ins Hier und Jetzt zurück holen. Nimm dafür deine Ein- und Ausatmung ganz bewusst wahr. Auch wenn du sehr gestresst bist, kann die tiefe Bauchatmung dich wieder runterbringen, das funktioniert - versprochen! Denn die tiefe Bauchatmung beeinflusst unser parasympathisches Nervensystem, welches ganz wichtig für unsere Entspannung ist! Der Sympathikus hingegen ist aktiv, wenn wir uns im Hektik und Stressmodus befinden (Flucht oder Kampf!) und das kommt heutzutage leider viel zu oft vor. Zeitdruck, Perfektionismus, Leistungsdruck und viel zu große Anforderungen an uns selbst führen dazu, dass wir uns viel zu oft im Stressmodus befinden. Das macht uns auf Dauer krank.

Die regelmäßige Meditationspraxis schützt uns vor manchen Erkrankungen! Zum Beispiel:


1. Stressbedingte Erkrankungen: Meditation kann helfen, den Stresspegel zu senken und damit verbundene Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Schlafstörungen und Magen-Darm-Probleme zu reduzieren.


2. Angststörungen: Meditationstechniken können dazu beitragen, die Symptome von Angststörungen wie Generalisierte Angststörung (GAD), Panikstörung und soziale Phobie zu lindern.


3. Depression: Studien haben gezeigt, dass regelmäßige Meditation die Symptome von Depressionen reduzieren kann und das allgemeine Wohlbefinden verbessert.


4. Schmerzmanagement: Meditation kann Menschen mit chronischen Schmerzen helfen, ihre Schmerzen besser zu bewältigen und ihre Lebensqualität zu verbessern.


5. Schlafstörungen: Durch Entspannungstechniken während der Meditation kann die Qualität des Schlafs verbessert werden und Schlafstörungen wie Schlaflosigkeit gelindert werden.


Natürlich ersetzt die Meditation keine medizinische Behandlung. Aber regelmäßig durchgeführt, kann sie zur Vorbeugung und Linderung beitragen.


So. Nun aber zur Praxis. Ich lade Euch herzlich ein, meine kleine Meditation einmal auszuprobieren. Macht es euch gemütlich und sorgt dafür, dass ihr eine viertel Stunde Ruhe habt, schaltet das Handy auf Flugmodus, sucht euch einen Platz, an dem ihr euch wohlfühlt und ungestört seid. Gönnt euch ein paar Minuten der Stille. Namasté, eure Kim :-)





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